Top 13 beste Sehenswürdigkeiten in Athen

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Die griechische Hauptstadt Athen bewohnen Menschen schon seit über 3.000 Jahren. Allgemein gilt die Metropole sowohl als Wiege der westlichen Zivilisation als auch als Geburtsstätte unserer heutigen Demokratie.

Erbaut wurde Athen wie auch Rom der Legende nach auf sieben Hügeln. In der Tat findest du in der Umgebung der griechischen Großstadt eine Menge Berge, die dich regelrecht zum Wandern animieren.

Selbst heute noch ist Griechenlands Hauptstadt ein Reiseziel, das sich auf jeden Fall lohnt. In der langjährigen Geschichte haben sich historische als auch moderne Merkmale miteinander vermischt.

Du findest dementsprechend jede Menge Sehenswürdigkeiten in Athen. Vor allem wegen ihrer archäologischen Ruinen und Denkmäler genießt die Stadt weltweites Ansehen.

Planst du eine Reise nach Griechenland und weißt nicht, was du dort tun kannst? Das ist überhaupt kein Problem. Denn in diesem Artikel erfährst du, welches die 13 besten Sehenswürdigkeiten in Athen sind. Diese solltest du unbedingt auf deine Bucket List setzen!

Akropolis

Akropolis Athen sehenswürdigkeiten

Gerade, wenn es um Sehenswürdigkeiten in Athen geht, darf die Akropolis nicht fehlen. Denn sie ist sozusagen das Wahrzeichen der griechischen Hauptstadt. Schon von Weitem erkennst du diese hoch oben auf einem Felsen erbaute Anlage.

Ihr markantes Erscheinungsbild erinnert an die glorreichen Zeiten des antiken Griechenlands. In der Vergangenheit war die Akropolis das Zentrum der Stadt und diente als Zitadelle.

Der wohl bekannteste Teil der Akropolis ist der Parthenon-Tempel. Dieser wachst schon seit Jahrhunderten über die Griechenlands über 600.000 Einwohner zählende Metropole. Insbesondere die dorischen Säulen bieten dir einen beeindruckenden Anblick. Besonders interessant ist die Ostseite des Parthenon. Dort kannst du ein Relief erkennen, welches die Geburt der Göttin Athene darstellt.

Doch das Parthenon ist nicht der einzige interessante Tempel der heute in Ruinen liegenden Akropolis. Ebenso werden dich auch der Tempel der Athena und das Erechtheion begeistern. Letzteren hat man zwischen 421 und 395 v. Chr. erbaut. Du erkennst ihn anhand seiner sechs Jungfrauen-Statuen, welche es statt den typischen dorischen Säulen hat.

Falls du die Akropolis in ihrer vollen Pracht bewundern möchtest, dann gehst du am besten zur Nordseite des Hügels. Insbesondere in der Fußgängerzone "Apostolou Pavlou" genießt du einen hervorragenden Blick auf das Wahrzeichen Athens. Zudem findest du dort einige Restaurants mit einer Dachterrasse.

Besonders entzückend wird der Anblick am Abend. Denn dann ist die komplette Akropolis beleuchtet.

Neues Akropolis-Museum

Akropolis museum

Ebenso eine interessante Sehenswürdigkeit in Athen stellt das neue Akropolis-Museum dar. Dieses beherbergt eine wertvolle Sammlung der antiken griechischen Kunst auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 14.000 Quadratmetern. Hauptsächlich dient es dazu, seinen Besuchern die tausenden Artefakte zu zeigen, welche Archäologen während ihrer Ausgrabungen  in der Nähe der Akropolis gefunden haben.

Die Ausstellung ist auf drei Ebenen verteilt. Während deines Besuchs reist du mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit.

Du findest dieses Museum unterhalb des Hügels, auf dem das namensgebende Wahrzeichen steht. Sein Erscheinungsbild geht auf den Schweizer Architekten Bernard Tschumi zurück. Eröffnet hat man es im Jahr 2009.

Akropolis museum

Das alte Museum, welches es ablöste, befand sich auf der Erhebung. Besonders am neuen Akropolis-Museum ist, dass sein Grundriss ein antikes Viertel Athens miteinbezieht. Im Erdgeschoss findest du zahlreiche Glasscheiben und offene Räume, welche dir einen Blick auf das Fundament darunter ermöglichen.

Übrigens hat der Architekt die Ausrichtung des Museums mit Bedacht gewählt. Du kannst während deines Besuchs jederzeit einen Blick auf den Parthenon werfen.

Pláka

Das idyllische Viertel Pláka ist ein beliebter Ort bei allen Besuchern Athens. Es liegt zwischen der Akropolis und der Ermou-Straße. Obwohl du dich immer noch in der größten Stadt Griechenlands befindest, könntest du denken, dass du gerade in einem Dorf unterwegs bist. Dies liegt vorwiegend an der charmanten Atmosphäre, welche hier vorherrscht.

Falls du nach dem Anschauen verschiedener Sehenswürdigkeiten in Athen etwas Ruhe brauchst, bist du hier genau richtig.

Pláka zeichnet sich vordergründig durch seine engen Gassen und einer Reihe von kleinen Plätzen aus. Hübsche Villen und pastellfarbene Häuser säumen die Straßen.

Vor allem in den ruhigen Ecken von Pláka findest du einige uralte Kirchen. Besonders interessant sind die Metamórfosis-Kirche und die Kapnikaréa-Kirche. Erste steht im Südwesten des Viertels, die zweitere kannst du im Norden von Pláka entdecken.

Anafiotika

Anafiotika

Der direkte Nachbar des Pláka-Viertels ist der Stadtteil Anafiotika. Dieses liegt am nördlichen Hang der Akropolis. Vor allem, wenn du die lokalen Gerichte Athens probieren möchtest, solltest du dieses Viertel unbedingt besuchen. Denn hier findest du jede Menge authentischer Restaurants, welche sich der traditionellen griechischen Küche verschrieben haben.

Anafiotika zeichnet sich hauptsächlich durch seine mittelalterlichen und verwinkelten Gassen aus.

Zu den absoluten Höhepunkten gehört die Mnisikleous-Straße. Aber auch die Pepopida-Straße wird dich nicht enttäuschen. Denn dort findest du ganze zwei beeindruckende archäologische Stätten. Bei der einen handelt es sich um die römische Agora, welche aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.  stammt. Die Hadriansbibliothek hat man hingegen im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut.

Olympieion

Olympieion
Olympiéion Athen

Das Olympieion hat man dem griechischen Gott Zeus gewidmet. Er mag zwar nicht ganz so gut erhalten sein wie der Parthenon. Dennoch solltest du wissen, dass er im antiken Griechenland der größte Tempel des Landes war. Heute kannst du nur noch erahnen, über welche monumentalen Ausmaße dieses Bauwerk in seiner Vergangenheit verfügt hat.

Über 100 riesige Säulen aus Marmor haben dieses dem Vater der griechischen Götter gewidmeten Heiligtum getragen. Heute sind davon nur noch 15 Säulen übrig, ein paar weitere liegen auf dem Boden herum. Doch du kannst eine Atmosphäre verspüren, welche dir einen Eindruck über die gewaltige Größe dieses Monuments gibt. In der Tat ein Schrein, welches dem mächtigsten Gott der antiken Greichen würdig ist.

Insgesamt hat der Bau des Zeus-Tempels 8 Jahrhunderte gedauert. Mit dem Bau haben die antiken Griechen im 6. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Die Fertigstellung fand jedoch erst im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian statt.

Panathinaiko-Stadion

Panathinaiko-Stadion

Dieses Gebäude war im antiken Athen das größte der ganzen Stadt. Heute finden in diesem aus dem Jahr 335 v. Chr. stammenden Bauwerk 60.000 Zuschauer Platz.

Erbaut wurde es unter der Herrschaft von Herodes Atticus. Während der Zeit des Antiken Griechenlands fanden hier die Panathenäischen Spiele statt. Bei diesem Wettbewerb traten Läufer auf einer 204 Meter langen Bahn  gegeneinander an.

Das Stadion, welches du heute bei deinem Besuch in Athen siehst, ist jedoch nicht original. Es handelt sich dabei um einen detailgetreuen Nachbau. Dies hat man vorrangig für die Olympischen Spiele im Jahr 1896 gemacht.

Heute nutzt man das Stadion hauptsächlich für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Du solltest es unbedingt besuchen, wenn du auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten in Athen bist.

Monastiraki

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Monastiraki ist ein weiters Viertel, welches dich von Anfang an begeistern wird. Die unverwechselbare Atmosphäre lädt dich regelrecht dazu ein, hier etwas Zeit zu verbringen und durch die Gassen zu schlendern.

Das Herzstück in diesem Stadtteil ist der Athener Flohmarkt. Dort findest du so ziemlich alles, was du brauchen könntest. Das Angebot reich von Schmuck über Kleidung bis hin zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen.

Auch für den kleinen Hunger zwischen kann ich dir einen Besuch im Monastiraki-Viertel empfehlen. Vor allem dann, wenn du Lust auf Gyros oder andere typisch griechische Speisen hast.  

Einer der schönsten Plätze in diesem Stadtteil ist der Monastiraki-Platz. Dort erwartet dich eine Mischung aus neuen und alten Gebäuden. Außerdem kannst du von diesem offenen Platz aus die Akropolis sehen, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Athen.

Mnisikleous-Treppe

Die Mnisikleous-Treppe findest du am oberen Ende der gleichnamigen Straße. Hier befindet sich Zentrum des Athener Nachtlebens. Falls du also Lust auf wilde Partys hast oder mitten in der Nacht hungrig wirst, dann bist du hier genau richtig.

Besonders die Atmosphäre wirst du nie wieder vergessen. Alles Leute hier sind vollkommen entspannt und es geht recht zwanglos zu. Selbst, wenn du in einem Restaurant keinen Platz mehr bekommst, kannst du dir etwas zu Essen bestellen.

Du kannst dich dann auch auf eines der Kissen auf der steinernen Treppe setzen. Die Kellner holen dann eine kleine Holzbank hervor, welche du dann als Tisch nutzt.

Nationales Archäologiemuseum

Nationales Archäologiemuseum

Das Nationale Archäologische Museum ist nicht nur  das größte archäologische Museum in Griechenland. Gleichzeitig ist es auch eines der wichtigsten der Welt. Du findest es in einem neoklassizistischen Gebäude.

Die Ausstellungsfläche beträgt etwa 8.000 Quadratmeter. Über 11.000 Ausstellungsstücke befinden sich in der Sammlung des Museums. Bei deinem Besuch bekommst du einen Überblick über die Geschichte Griechenlands und der Zivilisation des Landes. Die Zeitspanne reicht von der Gründung der Jungsteinzeit bis in die Spätantike.

In der Prähistorischen Sammlung kannst du Funde der uralten Siedlung Thera entdecken. Die Skulpturensammlung umfasst eine Reihe von antiken Skulpturen aus der Zeit zwischen dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr.  Des Weiteren verfügt das Museum über eine Sammlung von antiker griechischer Keramik, welche bis zum 11. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen.

Antike Agora

antike agora

Das Wort "Agora" stammt aus dem Griechischen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet es so viel wie "versammeln und reden". Passend dazu haben hier viele bekannte griechische Philosophen ihre öffentlichen Reden gehalten.

Vor allem von der nördlichen Mauer der Akropolis aus genießt du einen grandiosen Blick auf dieses Gebäude.

Im antiken Athen war die Agora sowohl Marktplatz als auch Zentrum des alltäglichen Lebens in der Stadt. Hier verkauften Händler ihre Waren, ebenso fanden an diesem Ort regelmäßig sportliche und kulturelle Veranstaltungen statt. Hier hat man im Jahr 399 v. Chr. vermutlich auch den Prozess gegen den Philosophen Sokrates abgehalten.

Museum für kykladische Kunst

Im Viertel Kolonáki  findest du das von der Nicholas und Dolly Goulandris Stiftung im Jahr 1986 gegründete Museum für kykladische Kunst. Die Sammlung stammt von den Besitztümern von Nikolas Goulandris, einem Mäzen der Athener Kunst und Kultur.

Allein schon das Gebäude, in welchem das Museum beheimatet ist, wird dich begeistern. Die Fassade besteht komplett aus Glas und Marmor. Im Museum findest du mehr als 3.000 Ausstellungsstücke. Zu den Exponaten zählen unter anderem antike griechische Kunst, antike Werke von den Inseln der Kykladen und zypriotische Kunst. Das Alter der Kunstwerke im Museum für kykladische Kunst geht bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück.

Byzantinisches Museum

Das Byzantinische Reich war sozusagen der Nachfolger des oströmischen Reichs. Es herrschte vom 3. bis zum 15. Jahrhundert über weite Teile der Balkanhalbinsel und infolgedessen auch über Griechenland.

Falls du einen Einblick in das Griechenland im Byzantinischen Reich bekommen möchtest, dann ist dieses Museum der richtige Ort für dich. Du findest es in einem im 19. Jahrhundert erbauten Palast. Ursprünglich diese es als Residenz für die Herzogin von Plaisance, heute findest du dort eine wertvolle Sammlung von Kunstwerken der Byzantiner. Typisch für die byzantinische Kunst sind die detaillierten Mosaike und die vergoldeten Ikonen.

Insgesamt findest du im Byzantinischen Museum über 25.000 Ausstellungsstücke. Darunter befinden sich Textilien, Skulpturen, Gemälde und Mosaike. Besonders der Innenhof des Museums wird dich zum Staunen bringen. Denn dort befindet sich ein Fragment von einem Fußboden voller Mosaike. Es stammt aus dem 5. Jahrhundert.

Tempel des Hephaistos

Wie auch die anderen antiken Stätten gehört der Tempel des Hephaistos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Athen. Die einfachste Möglichkeit, ihn zu erreichen, ist ein Spaziergang auf den Kolonos Agoraio.

Der dorische Tempel stammt etwa aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Heute ist er einer der besterhaltenen Tempel des antiken Griechenlands. Dies liegt womöglich auch daran, dass man ihn im Laufe der Zeit zu einer christlichen Kirche umfunktioniert hat. So konnte dieses Bauwerk der Zerstörung entkommen.

Du wirst bestimmt auch einige Ähnlichkeiten mit dem Parthenon-Tempel der Akropolis erkennen. Vor allem die ionischen Friese wirken so, als wären sie dem bekannteren Tempel oben auf dem Hügel nachempfunden. Außerdem hat man den Tempel des Hephaistos nach einem klassischen Plan entworfen. Darauf lassen insbesondere die 6 Reihen mit jeweils 13 Säulen schließen.

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Fazit

Wenn für dich Sightseeing zu einer Reise dazugehört, dann wird dich Griechenlands Hauptstadt garantiert nicht enttäuschen. Du findest jede Menge Sehenswürdigkeiten in Athen. Angesichts dessen wirst du es kaum schaffen, alle interessanten Orte an nur einem einzigen Tag zu erkunden.

Falls du dir Zeit nimmst, wirst du diese Entscheidung keineswegs bereuen. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben, dass dir der Abschied sicherlich schwerfallen wird. Genau diese entspannte Atmosphäre ist es, was Athen zu so einer interessanten Stadt macht. 

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